ThyssenKrupp plant Verkauf von Konzernteilen

 

HV ThyssenKrupp

Ein Mann, zwei Kontrolleure: ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger zwischen seinem Aufsichtsratschef Ulrich Lehner und der Vorsitzenden der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Ursula Gather. Die Stiftung ist größte Aktionärin des Konzerns.

Konzernchef Hiesinger verschärft seine Anstrengungen für die finanzielle Gesundung des Konzerns. Notfalls müssen dafür die Rolltreppen und U-Boote aus dem Portfolio weichen.

Der zuletzt angeschlagene Traditionskonzern ThyssenKrupp Chart zeigen plant den Verkauf von Unternehmensteilen, um seine finanzielle Basis weiter zu stabilisieren. Als Verkaufskandidaten habe Vorstandschef Heinrich Hiesinger die Sparte Fahrgasttreppen und die U-Boot-Werften identifiziert, schreibt das “Handelsblatt”, ohne allerdings weitere Details zu nennen.

Der Zeitplan für die Pläne dürfte wesentlich an der Entwicklung des operativen Geschäfts hängen. Hier plane der Dax-Konzern mittelfristig mit einer Verdoppelung des operativen Gewinns. Für das laufende Geschäftsjahr, das mit dem September endet, hat Hiesinger gut 1 Milliarde Euro in Aussicht gestellt.

soc

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